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Erstes Saisonspiel und gleich
wieder nach Darmstadt. Leider meinte es die Spielplanfee
wieder einmal nicht besonders gut mit uns, so dass wieder
einmal ein, aus Fansicht, interessantes Spiel an einem
Freitagabend bestreiten mussten. Knapp 150 Reutlinger fanden
den Weg nach Südhessen, geht für den Termin in Ordnung,
davon 56 im Szene E Bus, wovon wiederum knapp die Hälfte
direkt vom Urlaub an der kroatischen Adria anreiste.
Etwa 80 Reutlinger beteiligten sich schlussendlich auch an
der akustischen Unterstützung unserer Mannen. Stimmung bei
uns zu Beginn recht gut, im weitern Verlauf der Spiels eher
durchwachsen.
Weitläufige Kurve, relativ kleiner Haufen, auf dem Platz
wird’s wohl hörbar gewesen sein, viel weiter vermutlich
nicht.
Schade, da hätte zu Beginn der neuen Runde mehr drin sein
müssen, gerade nachdem die Mannschaft es seit gefühlten 9
Jahren mal wieder schaffte einen Auswärtssieg einzufahren.
Zu Beginn der Partie beteiligten wir uns an der, von Ultras
Darmstadt initiierten, Schweigeminute für ein verstorbenes
Mitglied der Darmstädter Fanszene.
UD im Spiel mit durchgängigem Support obwohl vom, farblich
neu gestalteten, F-Block nicht viel bei uns ankam. Gegen
Ende stiegen immer wieder weitere Bereiche des Stadions in
die Schlachtrufe mit ein, so dass unser finales
Daumendrücken ab und an deutlich übertönt wurde.
In Minute 13 und 12 Sekunden dann ein gemeinsames Spruchband
mit Darmstadt hinsichtlich der leidigen
Stadionverbotsthematik. Auch wenn wir mit Beginn dieser
Saison endlich wieder alle gemeinsam in den Stadien dieser
Republik stehen können, so gibt es doch nach wie vor etliche
Ultras und andere Fans die, zum Teil unter haarsträubender
Begründung vor der Toren stehen müssen. Deshalb bei uns die
Taptete mit dem, für uns markantesten Spruch der letzten
Saison, "Onore ai Diffidati" und UD ihr "Diffidati Liberi",
da diese nach wie vor ein ausgesperrtes Mitglied haben.
Während dem Spiel gratulierten wir noch anstandshalber dem
Bonner SC zu seinem Aufstieg, auch wenn diese Kontakte
mittlerweile komplett eingeschlafen sind.
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