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| - Erstes Heimspiel nach der Insolvenz,
dementsprechend gespannt waren wir, ob wir nun vollends alleine im
Stadion stehen, oder die restlichen Reutlinger es uns gleich tun und
sich daran beteiligen die vielbeschworene Aufbruchsstimmung entstehen zu
lassen. - Im Vorfeld haben in unserem Umfeld darauf aufmerksam gemacht, dass es gegen Frankfurt nun erst einmal galt Zeichen zu setzen, bevor man sich irgendetwas anderem zuwenden kann. So war es dann sehr erfreulich, dass der Block E von insgesamt 224 Jugendlichen bevölkert wurde, denen der SSV am Herzen lag, womit knapp ein Drittel der Gesamtbesucher sich in unserem Sektor befand. - Support relativ unabhängig von dem nun sowieso völlig irrelevanten Geschehen auf dem Rasen. Sehr emotional die eigene Vereinstreue besungen und mit leicht ironischem Unterton auf unsere Situation aufmerksam gemacht. Zu diesem besonderen Spiel gabs dann auch noch eine besondere Zaunbeflaggung, da ein paar alte Fahnen („Für immer Reutlingen“ und „Wir alle sind der SSV) ausgegraben wurden, die inhaltlich gut auf die jetzige Situation übertragbar sind. Außerdem prangte über der Szene E Fahne ein Spruchband mit dem treffenden Text „Wir werden niemals untergehen“. - Unterstützung gab es aus Stuttgart (100) und St.Gallen (20), die uns in dieser schweren Stunde tatkräftig zur Seite standen und sogar vom Stadionsprecher und in der Lokalpresse erwähnt wurden. |