ulm - Reutlingen

 

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In Reutlingen mit 380 Leuten im Entlastungszug an den Ulmer HBF gefahren und dort unter gewohnt massiver Polizeibegleitung in Shuttle-Bussen ans Donaustadion.
Auf dem Weg dorthin ein „Angriff“ der Ulmer/Oberhausener, die mit etwa 70-80 Leuten, allerdings im Abstand von 150-200 Metern Luftlinie auf unsere vorbeifahrenden Busse zuliefen. Wir mit Kastenwägen als Begleitung und BFE an den Bustüren ohne Interesse an einer Antwort.
Am Stadion auf die restlichen Shuttle-Busse gewartet, die absichtlich zurückgehalten und später am Aussteigen gehindert wurden, um nicht zu viele Reutlinger auf einem Haufen am Stadion zu haben.
Generell eine unwirkliche Situation eine dreiviertel Stunde vor Anpfiff.
80 Reutlinger vorm Gästeblock unter Polizeibewachung, das Donaustadion noch komplett leer und eine auffallende Stille.
Von offizieller Seite wurde uns bis auf eine Trommel komplett alles verboten. Fahnen jeglicher Art sowieso untersagt, dazu wurde explizit darauf hingewiesen auch Kindern ihre Fahnen abzunehmen.
Am Eingang dann etwas Gedränge und wie erwartet letztlich unsere Zaunfahnen und Pyro trotzdem im Block.
650 Reutlinger laut offizieller Zählung im GB. 2.900 im gesamten Stadion.
Intro war recht ansehnlich und auch die Security machte während dem Spiel keine Anstalten unsere Fahnen abzunehmen.
Support die erste halbe Stunde recht laut, das restliche Spiel mehr schlecht als recht.
Insgesamt ein recht lust – und emotionsloser Auftritt…
Mitte der ersten Halbzeit dann Pyroshow der Ulmer Hools?? mit einer UL/OB Sport-Frei Zaunfahne, dazu Böller und nen Clip.
Danach das Spruchband was auf unserer Seite für ungläubiges Kopfschütteln sorgen sollte. „Kinder schlagt ihr zu jeder Zeit – Doch zum Boxen seid ihr nie bereit.“
Wer als Ultrasgruppe mittels Lügen seine Unzulänglichkeiten kaschieren und danach nicht einmal ansatzweise dazu stehen möchte, hat in unseren Augen jegliche Daseinsberechtigung verloren.
Trotzdem kann man Ulm einen der besten Heimauftritte gegen uns bescheinigen, wobei aufgrund der oben angesprochenen Dinge ein fader Beigeschmack bleibt.
Das Spiel unserer Mannen war unterirdisch und ohne jegliche Kampfbereitschaft. Keine einzige richtige Torchance spricht Bände.
Nach dem Spiel auf die 15 inhaftierten SVler gewartet, die leider „Präventiv“ in PG mussten und gemeinsam gings in Bussen zurück an den Bahnhof.
Dort griff noch mal ein Haufen Ulmer den Haupteingang an, wurde jedoch erwartungsgemäß unsanft von den BFE-Knechten gestoppt.
Rückfahrt unspektakulär.
Die Internet-Nerds können nun weiter rumproleten, dass wir uns nirgends gestellt haben, aber bei diesem Derby gab es für uns keinen Anlass eigene Aktionen zu starten, zumal bei diesem Bullenaufgebot jegliche Aktion von vornherein zum Scheitern verurteilt war.
Als Ultras haben wir sowieso besseres zu tun, als uns gegen die Ulmer Ackercrew zu stellen, da diese uns ohne Zweifel überlegen ist, was auch niemals von uns anders dargestellt wurde.

Erfreulich ist der große Anteil an jungen Ultraorientierten, die mehr als die Hälfte im Gästeblock stellten und die Unterstützung von 60x Stuttgart + 20x Sankt Gallen.